Die Geschichte
Das Grabmal eines andalusischen Gelehrten im Herzen des nach ihm benannten Viertels.
- 1Das Grabmal von Sidi Jaber al-Ansari
- 2Der überdachte Hof und die Arkaden
- 3Die drei Türen
Laut der Seite des Gouvernements Alexandria steht die Sidi-Gaber-Moschee in dem nach ihm benannten Viertel, zwischen der Straßenbahnhaltestelle und der Port-Said-Straße, gegenüber dem Militärkrankenhaus Mustafa Kamel. Sie entstand als kleine Zawiya, die um die Mitte des 7. Jahrhunderts n. H. gebaut wurde und unverändert blieb, bis Ende des 19. Jahrhunderts auf ihren Ruinen eine Moschee errichtet wurde; 1955 wurde diese alte Moschee abgetragen, damit an ihrer Stelle die heutige gebaut werden konnte.
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Wer in dem Grabmal neben der Moschee ruht, ist umstritten; am wahrscheinlichsten, so das Gouvernement, ist es Jaber ibn Ishaq ibn Ibrahim ibn Mohamed al-Ansari, bekannt als Abu Ishaq. Aufgewachsen in al-Andalus, zog er weiter nach Fes, Tripolis und Kairo, dann nach Alexandria, wo er in der Vorstadt Raml eine Zawiya errichtete und bis zu seinem Tod im Jahr 697 n. H. im Alter von über neunzig Jahren lebte. Er war ein Gelehrter der arabischen Sprache und ihrer Grammatik; eines seiner Bücher ist „Ijad al-Burhan fi I’jaz al-Quran“.
Die heutige Moschee ist ein Quadrat um einen zentralen Hof, der von einem erhöhten Dach überdeckt und von Arkaden umgeben ist, mit einer Frauenempore über der Nordarkade. Sie hat drei Türen: eine Südtür von der Straßenbahnseite, die auch zum Grabmal führt, eine Nordtür an der Port-Said-Straße und eine Westtür. Laut Masrawy (2023) steht sie etwa 100 Meter vom Sitz des Bezirks Ost entfernt.
Die Bilder hier sind alte Postkarten der früheren Moschee, bevor sie 1955 abgetragen wurde, nicht des heutigen Gebäudes.





